Ob Parodontitis oder Parodontose: In Baden-Baden zählt nur die Gesundheit!

Wussten Sie, dass Parodontitis der häufigste Grund für den frühzeitigen Zahnverlust bei Erwachsenen ist?

Viele unserer Patienten kennen das Risiko und kommen regelmäßig zur Kontrolle in unsere Praxis. Ihnen erklären wir dann gern den Unterschied zwischen Parodontose und Parodontitis. Wir verwenden den Begriff hier nur, da viele Patienten danach suchen und wir Sie verständlich informieren möchten.

Bevor wir Ihnen den Unterschied erklären, sollten Sie wissen, worum es geht: Die chronische Entzündung des Zahnbettes, die Ihre Mund- und Allgemeingesundheit gefährdet!

Wir behandeln die Parodontitis

  • nach bewährten Konzepten.
  • mit einer hochwertigen Prophylaxe.
  • individuell nach Ihren Bedürfnissen.
Parodontitis:

Prophylaxe ist unser Weg zu einem gesunden Leben.

Sie haben nicht genug Zeit, um den kompletten Text zu lesen. Gerne geben wir Ihnen die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen hier in der Übersicht.

Was ist Parodontose und worin besteht der Unterschied zur Parodontitis?

Im Volksmund bezeichnen viele die chronische Entzündung des Zahnbettes häufig auch als Parodontose. Dieser Name ist aber veraltet – und medizinisch nicht ganz korrekt. Denn mit dem Begriff Parodontose verbindet man vor allem einen Rückgang des Zahnfleisches. Die Parodontitis hingegen beschreibt, worum es sich eigentlich handelt: Entzündliche Prozesse im Zahnhalteapparat (Parodont), die auch zum Zahnfleischrückgang führen. Wir legen uns deshalb auf die Parodontitis als korrekten Namen fest!

Wenn Sie möchten, können Sie die Entzündung aber gern weiterhin Parodontose nennen. Uns ist nur wichtig, dass Sie die Folgen für Ihre Gesundheit kennen.

Parodontitis führt unter anderem zu

  • einem erhöhten Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen.
  • einem frühzeitigen Zahnverlust bei Erwachsenen.
  • einem Abbau des Kieferknochens.

Sie möchten mehr erfahren? Dann lesen Sie jetzt hier weiter.
„Parodontitis oder Parodontose: Der Name ist egal, denn die Entzündung macht nicht bei den Zähnen halt“

Warum ist die Parodontitisbehandlung sinnvoll?

Wenn wir die Parodontitisbehandlung sinnvoll und rechtzeitig anwenden, lässt sich die Erkrankung damit unter Kontrolle halten. Dafür setzen wir auf einen festgelegten Ablauf:

  • Messung der Tiefe der Zahnfleischtaschen,
  • Reinigung mit Ultraschall,
  • Entfernung von entzündetem Gewebe,
  • Prophylaxe,
  • Nachsorge

Bei unserer Dentalhygienikerin (DH) Birgit Stalla sind Sie in den besten Händen. Sie wurde speziell für die Parodontitisbehandlung ausgebildet. Gemeinsam mit unseren Zahnärzten bildet sie ein starkes Team für Ihre Gesundheit!

Was möchten Sie noch über den Ablauf der Parodontitisbehandlung erfahren? Lesen Sie jetzt hier weiter:
„Die Parodontitis behandeln wir mit einem klaren Plan.“

Ist die Parodontitis eigentlich heilbar?

Nein, leider ist die Entzündung nicht heilbar. Das muss Ihnen aber keine Sorgen bereiten: Mit der Parodontitisbehandlung und einer anschließenden Prophylaxe sorgen wir dafür, dass die chronische Entzündung zum Stillstand kommt und Ihrer Gesundheit nicht weiter schaden kann.

Jetzt mehr erfahren zu:
„Parodontitis heilen können wir nicht – aber die Entzündung in Schach halten“

Definition

Parodontitis oder Parodontose: Der Name ist egal, wenn die Gesundheit in Gefahr ist!

Alles beginnt mit dem Biofilm. Den Zahnbelag hat jeder von uns auf den Zähnen. Darin befinden sich nützliche und schädliche Bakterien. Bei einer Parodontitis stimmt dieses Verhältnis jedoch über einen langen Zeitraum nicht mehr. Der Belag dehnt sich über die Zähne bis zum Kiefer aus und greift den Zahnhalteapparat an – das sogenannte Parodont.

Wenn Sie die Entzündung nicht rechtzeitig behandeln lassen, wird sie zum Problem für den gesamten Körper!

Die Parodontitis erhöht das Risiko für

  • Herz- und Kreislauferkrankungen.
  • Diabetes.
  • rheumatoide Arthritis.
  • Schlaganfall.
  • Lungenentzündungen.

Übrigens ist die chronische Entzündung auch eine Gefahr für Ihre Zahnimplantate (Link Zahnimplantate). Wenn sich das Gewebe rund um die künstliche Zahnwurzel entzündet, sprechen wir von der sogenannten Periimplantitis. Im schlimmsten Fall führt das zum Verlust des Implantates. Deshalb müssen wir vor einer Behandlung mit Zahnimplantaten die Parodontitis unbedingt in den Griff bekommen.

Parodontitis: Symptome und erste Anzeichen

Die chronische Entzündung ist tückisch und schleicht sich häufig unbemerkt an unsere Gesundheit heran. Meistens merken Betroffene erst spät, dass etwas nicht stimmt – zum Beispiel wenn sich die ersten Zähne lockern oder der Partner auf einen starken Mundgeruch hinweist.

Sie stellen fest, dass

  • Ihr Zahnfleisch häufiger blutet?
  • Sie Mundgeruch haben?
  • sich das Zahnfleisch zurückzieht?
  • Sie einen unangenehmen Geschmack im Mund haben?
  • die Zähne locker sind?

Dann sollten Sie unbedingt zur Kontrolle in unsere Praxis kommen. Wir finden heraus, ob eine Parodontitis dahintersteckt!

Behandlung

Die Parodontitis behandeln wir mit einem klaren Plan

Auch wenn Ihre Gesundheit gegen die Parodontitis gerade im Rückstand liegt, können wir das Duell noch für uns entscheiden. Dafür brauchen wir eine gute Strategie und ein kompetentes Team!

Parodontitisbehandlung bedeutet

  • die Entzündung stoppen,
  • Beläge entfernen,
  • das Gewebe erhalten.

Bereits nach den ersten Behandlungen werden die typischen Symptome wie Zahnfleischbluten und Mundgeruch nachlassen.

Parodontologie: Ablauf der Parodontitisbehandlung

  • Vorbehandlung
    Zunächst geht es darum, ein gesundes Gleichgewicht zwischen schädlichen und nützlichen Bakterien wiederherzustellen. Dafür entfernen wir schädlichen Zahnbelag mit der professionellen Zahnreinigung (Link PZR/Prophylaxe). Außerdem messen wir die Tiefe der Zahnfleischtaschen und erheben verschiedene Entzündungswerte. So erhalten wir ein genaues Bild Ihrer Mundgesundheit.
  • Reinigung mit Ultraschall
    Mit speziellen Handinstrumenten und Ultraschall reinigen unsere Prophylaxemitarbeiterinnen die Zahnfleischtaschen.
  • Entfernung von entzündetem Gewebe
    Der Zahnbelag dehnt sich häufig auch bis unter das Zahnfleisch aus. Deshalb kann es nötig sein, harte Ablagerungen mit einem kleinen chirurgischen Eingriff (Link Chirurgie) zu entfernen. Für Sie ist die Behandlung dank einer Anästhesie besonders schonend!
  • Nachsorgeplan erstellen
    Ein auf Sie zugeschnittener Nachsorgeplan gewährleistet, dass die Entzündung nicht erneut auftritt.
  • Vorbeugen mit Prophylaxe
    Mindestens zweimal im Jahr – bei Bedarf auch häufiger – sollten Sie zur professionellen Zahnreinigung in unsere Praxis kommen.
#ZahnWissen

Durch den Rückgang des Zahnfleisches liegen häufig die Zahnhälse frei. Das lässt die Zähne unnatürlich lang erscheinen. Wo Gewebe fehlt, bauen wir mithilfe eines kleinen Transplantates wieder Zahnfleisch auf.

Individualprophylaxe

Parodontitis heilen können wir nicht – aber die Entzündung in Schach halten

Die Parodontitisbehandlung ist nur sinnvoll, wenn wir danach am Ball bleiben. Denn Parodontitis lässt sich leider nicht vollständig heilen! Wir müssen daher dafür sorgen, dass sie zum Stillstand kommt und keine Gefahr mehr für Ihre Gesundheit darstellt.

Parodontitis kontrollieren wir langfristig mit

  • engmaschigen Kontrollen,
  • einer unterstützenden Parodontitistherapie,
  • regelmäßiger professioneller Zahnreinigung (PZR),
  • Beratung zu einer gesunden Lebensgewohnheit,
  • Tipps zur Verbesserung der persönlichen Mundpflege.

In unserer Praxis ist eine Dentalhygienikerin (DH) an Ihrer Seite. Auf die wissenschaftliche Kompetenz der DH können Sie sich verlassen. Sie hat sich über mehrere Jahre weitergebildet und sich auf die Parodontitisbehandlung spezialisiert.

Haben Sie noch Fragen zur Parodontitisbehandlung in Baden-Baden?

Wir haben Antworten.

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